Dämmung und Energie

Dach gedämmt heißt Geld gespart!
Wärmedämmung ist die Sanierungsmaßnahme mit dem größten Energieeinsparpotenzial.
Über Dach, Fassade und Keller eines unzureichend oder nicht gedämmten Hauses gehen
bis zu 70 % der Energie verloren. Die Dachflächen haben hieran den größten Anteil –
über ein unzureichend gedämmtes Dach entweicht bis zu 30 % der Wärme aus dem
Inneren des Gebäudes nach außen. Das bedeutet, dass ein Drittel der aufgewendeten
Energie zur Beheizung der Räumlichkeiten verlorengeht. Demnach ist ein Drittel der Heiz-
kostenabrechnung umsonst bezahlt!
Die optimale Dachdämmung bietet daher das größte Potenzial zur Energieeinsparung.
Die Zimmerei Falkenberg verarbeitet in diesem Bereich Qualitätsprodukte der Firma
Knauf Insulation und bietet das richtige Dämmsystem für jedes Bauvorhaben – und
für alle möglichen Varianten der Dachdämmung – ob Sanierung oder Neubau.

Die richtige Dämmung spart und schützt.


Die Dachsanierung nach aktuellen energetischen Standards
Gerade Dächer von älteren Häusern sind oft schlecht gedämmt – im schlechtesten Fall sind
sie sogar ganz ohne Dämmung. Die Sanierung solcher Dächer ist vielschichtig – ist doch kein
Dach wie das Andere. Je nach Zustand der Dachaufdeckung und/oder geplanter Sanierungs-
maßnahme im Inneren des Dachgeschosses kann die Dämmmaßnahme von außen
(bei Neueindeckung) oder als Ausbaumaßnahme von innen erfolgen. In beiden Fällen sind die
gesetzlichen Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) einzuhalten. Seit Oktober 2009
gelten hier verschärfte Richtlinien.



Die richtige Dachdämmung im Neubau
Neue Häuser müssen mit Dämmsystemen gebaut werden, die den aktuellen energetischen
Standards entsprechen, denn Energieeffizienz und Wohnkomfort sind heute die wichtigsten
Anforderungen an ein Wohnhaus.
Mit der EnEV 2009 hat der Gesetzgeber die maximal zulässigen Primärenergiebedarfswerte für
Neubauten gegenüber dem bisher gültigen Standard von 2007 um 30 % gesenkt. Eine weitere
Verschärfung um 30 % soll 2012 umgesetzt werden. Abhängig vom angestrebten Dämmergebnis
gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Dämmung im Dach des Neubaus einzubringen.


Sommer- und winterlicher Wärmeschutz:
Für ein optimales Wohnklima unter dem Dach.
Dächer sind starken klimatischen Unterschieden ausgesetzt: Sonne, Wind, Regen, Hagel, Schnee.
Für ein angenehmes und gesundes Raumklima ist die richtige Dachdämmung unerlässlich.
Schutz vor Kälte im Winter !
Im Winter kann es in den Dachräumen ungemütlich werden, wenn die Wärmedämmung nicht
ausreichend ist. Die richtige Wärmedämmung in Verbindung mit einer Luftdichtheitsebene sorgt
dafür, dass bei kalten Temperaturen draußen die Wärme nicht abwandert, sondern im
Rauminneren bleibt.
Schutz vor Hitze im Sommer !
Die richtige Wärmedämmung sorgt dafür, dass sich die Dachräume bei hohen Außentemperaturen
nicht aufheizen. Durch raumseitige Bekleidungen mit großer Wärmespeicherkapazität, wie der
Holzwolleplatte Heraklith BM aus dem Sortiment von Knauf, lässt sich der sommerliche Wärme-
schutz bestmöglich realisieren. Diese Lösung ist besonders dann interessant, wenn zwischen oder
unterhalb der Sparren nicht ausreichend Raum für die erforderliche Dämmschichtdicke
vorhanden ist.

Die richtige Dämmung (hier Innenansicht Dach) für ein optimales Wohnklima.


Dämmen als Beitrag zum gesunden Wohnen
Auf der Oberfl äche einer ungedämmten Außenhaut kühlt die Luft schnell ab und
die relative Luftfeuchtigkeit steigt an – und damit das Risiko der Schimmelpilzbildung!
Der fachgerechte luftdichte Einbau der Dämmstoffebene minimiert die
Gefahr deutlich und leistet so einen enormen Beitrag zum gesunden Wohnen
und zum Schutz der Bausubstanz.
Erstklassiger Brandschutz im Dach
Sicherheit für den Ernstfall
Wenn ein Feuer ausbricht, ist die Dachkonstruktion besonders anfällig. Deshalb
wird an den Dämmstoff, neben vielen anderen Anforderungen, ein hohes Leistungsniveau
in Sachen Brandschutz gestellt. Die Glas- und Steinwolle-Dämmstoffe
von Knauf Insulation haben die Brandschutzklasse A 1, das heißt: sie sind nicht
brennbar. Der hohe Schmelzpunkt der Steinwolle-Dämmstoffe von über 1000° C
bietet bestmögliche Sicherheit im Brandfall.
Bester Schallschutz
Ruhe und Erholung, auch in den Dachräumen
Fluglärm, Fahrzeuge, Züge oder Baustellenlärm: Ist ein Ausschließen dieser
Störfaktoren nicht möglich, ist der Wohnkomfort sehr beeinträchtigt. Mit
der richtigen Dämmung bleibt der Lärm draußen, denn die ausgezeichneten
Leistungen der Dämmstoffe aus dem Hause Knauf Insulation bieten besten
Schallschutz.
Eine Dachkonstruktion (Lattung 30/50 mm) mit unterseitiger Bekleidung aus
verputzten (Gipsputz 18 mm) Heraklith BM Platten (≥ 25 mm) sowie Knauf
Insulation Zwischensparren-Dämmrolle UNIFIT TI 135 U ≥ 140 mm ergibt z. B.
ein Schalldämmmaß R‘w von 56 dB.



Energieeinsparverordnung sollte erfüllt werden
Die richtige Wärmedämmung für Ihr Bauvorhaben ist gesetzlich geregelt – die
EnEV 2009 gibt die zu erreichenden U-Werte der Dämmung bei Sanierung
oder Modernisierung und Neubau vor.
Mit allen auf den folgenden Seiten vorgestellten Systemen von
Knauf Insulation erfüllen Sie die Anforderungen der EnEV 2009
bzw. übertreffen diese sogar – je nachdem, für welches System
Sie sich entscheiden.
Änderungen bei der Modernisierung von bestehenden Gebäuden
Wer im Baubestand die Gebäudehülle saniert, muss die EnEV-Anforderungen
erfüllen, wenn die Fläche des modernisierten Bauteils eine gewisse Größe überschreitet.
Neu: Maßgeblich ist nach der EnEV 2009 das Verhältnis der Fläche
des sanierten Bauteils zur gesamten Bauteilfläche des Gebäudes. Bisher galt als
Maßstab das Verhältnis des sanierten Bauteils zur gesamten Bauteilfläche mit
der gleichen Orientierung. Als Nachweis kann wahlweise das Bauteilverfahren
oder das Referenzgebäudeverfahren verwendet werden.
Änderungen im Neubau
Bei Planung und Bau eines neuen Wohnhauses sind künftig eine Reihe
verschärfter Anforderungen gemäß EnEV 2009 zu beachten:
Die Obergrenze für den zulässigen Jahres-Primärenergiebedarf für Heizung,
Warmwasser, Lüftung und Kühlung ist nun um fast ein Drittel – also 30 % – gesunken.
Der Wärmeschutz ist nach wie vor die wesentliche Anforderung der
EnEV. Parallel zum geminderten zulässigen Jahres-Primärenergiebedarf ist
der erforderliche Wärmeschutz der Gebäudehülle um ca. 15 % gestiegen.
Als Maßstab gelten nach wie vor die U-Werte der Außenbauteile, die die
wärmeabgebende Gebäudehülle bilden. Die Anforderungen an den sommerlichen
Wärmeschutz sind einzuhalten. Im Unterschied zur EnEV 2007 wird
beim Nachweis des Jahres-Primärenergiebedarfs bei zu errichtenden Wohngebäuden
der Maximalwert des Jahres-Primärenergiebedarfs für ein Referenzgebäude
berechnet.

Bauteilverfahren
Beim Bauteilverfahren darf das geänderte Bauteil festgelegte Höchstwerte
der Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Werte) nicht überschreiten. Die
einzuhaltenden U-Werte wurden im Vergleich zur Ausgabe 2007 zum
Teil deutlich verschärft: Bei Steildächern beträgt der einzuhaltende
U-Wert zukünftig 0,24 W/(m²K)*.
* In der EnEV 2007 war ein U-Wert von 0,30 W/(m²K) vorgeschrieben.

Referenzgebäudeverfahren

Alternativ zum Bauteilverfahren kann der Nachweis, dass die geänderten
Außenbauteile die Anforderungen der EnEV 2009 erfüllen, auch mit dem
Referenzgebäudeverfahren geführt werden. Beim Referenzgebäudeverfahren
wird der Nachweis über den Jahres-Primärenergiebedarf für das
geänderte Gebäude insgesamt geführt. Die Anforderungen sind erfüllt,
wenn geänderte Wohngebäude insgesamt den Jahres-Primärenergiebedarf
des Referenzgebäudes um nicht mehr als 40 % überschreiten.



Neue Regelungen zum Nachweis des Dachausbaus
Wer als Eigentümer einen bisher ungenutzten Dachraum ausbaute um
zusätzlichen Wohnraum zu schaffen, konnte sich den Nachweis vereinfachen
und den Ausbau-Bonus der EnEV 2007 wahrnehmen: Auch wenn die
ausgebaute Nutzfläche größer als 50 Quadratmeter war, musste der neue
Wohnteil gemäß der EnEV 2007 nicht den Neubau-Standard erfüllen. Der
Planer musste nur rechnerisch nachweisen, dass die wärmeabgebenden
Bauteile den Wärmeschutz gewährleisten.
Wer künftig eine zusammenhängende Nutzfläche über 50 m² ausbaut, muss
nachweisen, dass das neue Gebäudeteil den Neubau-Standard erfüllt –
sowohl in Bezug auf den Jahres-Primärenergiebedarf als auch in Bezug auf
den Wärmeschutz der Gebäudehülle (also in Bezug auf den spezifischen
Transmissionswärmeverlust der wärmeübertragenden Umfassungsfläche).

Ein Energieausweis ist Pflicht

Das schreibt die EnEV vor.
Seit der EnEV 2009 ist ein Energieausweis für alle Gebäude Pflicht. Er gibt
Aufschluss über den Energieverbrauch eines Gebäudes und soll helfen, die
anfallenden Kosten für Wärme und Energie abzuschätzen.
Bedarfsgestützte Variante
Der Energiebedarf wird rechnerisch unter Normbedingung ermittelt. Essenziell
ist dabei die Untersuchung der energetischen Strukturen sämtlicher Gebäudebauteile
wie Außenwände, Decken und Fenster. Der bedarfsgestützte Energieausweis
für Wohngebäude kann für jedes Haus ausgestellt werden.
Verbrauchsgestützte Variante
Die verbrauchsgestützte Variante kann nur noch ausgestellt werden, wenn der
Bauantrag für ein Wohngebäude nach dem 31.10.1977 gestellt wurde. Dabei
erfolgt die Ermittlung des zu erwartenden Energieverbrauchs auf Basis der
Heizkostenabrechnung der letzten drei Jahre.

Ziele des Energieausweises:

  • Energiebedarf von Häusern und
    Wohnungen „sichtbar“ machen
  • Vergleichbarkeit und Transparenz
    auf dem Immobilienmarkt schaffen
  • Energieeinsparpotenziale
    aufzeigen
  • Impulse für Investitionen in die
    energetische Sanierung des
    Gebäudes geben


Und so funktioniert der Energieausweis:
Bei Verkauf, Neuvermietung,
Verpachtung oder Leasing eines
Gebäudes muss dem Interessenten
auf Verlangen ein Energieausweis
zugänglich gemacht werden.
Ausgenommen hiervon sind unter Denkmalschutz stehende Gebäude.

Die hohen Energiepreise machen eine energetische Gebäudeoptimierung immer lohnenswerter.

Eine unabhängige Energieberatung hilft die wirtschaftlichen Entscheidungsgrundlagen für einen Neubau oder eine gezielte Sanierung zu finden.

Die Zimmerei Falkenberg bietet Ihnen eine unabhängige und auf Ihr Bauvorhaben ausgerichtete Energieberatung. Vereinbaren Sie doch einfach einen Termin mit uns.  Telefon: 04544 - 12 66

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